
]]>
Ende Januar 2011 wird der Bundestag über die Verlängerung des Mandates für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan abstimmen. Wie in den vergangenen Jahren werden die bürgerlichen Parteien mehrheitlich dem Einsatz zustimmen. Damit stimmen sie für die Besatzung Afghanistans, die weder im Interesse der Menschen Afghanistans noch im Interesse der Mehrheit der Menschen hierzulande ist. Die Nato-Besatzung dient vielmehr den politischen und geostrategischen Interessen der imperialistischen Staaten. Für die Koordinierung ihrer Kriegsstrategien und die medienwirksame Inszenierung von Militarisierung und Kriegseinsätzen, ist die so genannte Sicherheitskonferenz in München eine jährlich wiederkehrende Gelegenheit. Dort treffen sich Anfang Februar Vertreter der Rüstungsindustrie, internationale Militärs und Politiker. Beide Termine sind für uns ein Anlass, gegen imperialistische Kriege, Besatzungen und die fortschreitende Militarisierung auf die Straße zu gehen.
(mehr…)
Lange vor dem 4. September haben wir unser Blockadekonzept angekündigt. Wir haben Anreiseempfehlungen ausgegeben und immer offen gesagt, dass wir mit unseren Blockaden den Naziaufmarsch verhindern wollen. Diese Strategie ist aufgegangen.
Wir haben es geschafft, in der ersten Phase unseres Blockadekonzepts fast zwei Stunden den Dortmunder Hauptbahnhof zu blockieren und die Anreise der Nazis massiv zu behindern. Schon diese Blockaden wurden durch teilweise massive und völlig übermäßige Gewaltanwendung von Seiten der Polizei aufgelöst. Wir verweisen an dieser Stelle auf unseren Aktionskonsens.
In der zweiten Phase haben wir trotz massiver Polizeipräsenz in Hör- und Sichtweite zu den Nazis protestiert. Dies gelang obwohl wir von Seiten der Polizei massiv mit Versammlungsverboten, Massenfestnahmen, Polizeikessel, Platz- und Ortsverweisen überzogen wurden.
Die dritte Phase unserer Blockaden waren gar nicht mehr notwendig. Die Nazis haben ihre Standkundgebung so sehr in die Länge gezogen, dass ihren eigenen Teilnehmern offensichtlich langweilig wurde und sie nach und nach den Kundgebungsort am Dortmunder Hafen verließen – bei laufender Kundgebung!
Das Ziel der Nazis, einen Aufmarsch durch die Dortmunder Nordstadt zu veranstalten, haben wir mit unseren Blockaden erfolgreich durchkreuzt. Auch die Tatsache, dass anreisende Nazis nicht mehr zu ihrer Kundgebung durchkamen, ist unserem Widerstand zu verdanken.
Jahrelang haben Stadt und Polizei Dortmund zugesehen, wie die rechte Gewalt in in der Stadt zunahm, linke Jugendliche und MigrantInnen auf offene Straße angegriffen wurden und dann ganze Stadtteile unter der Kontrolle von Neo-Nazis und Autonomen Nationalisten stehen. Die Bombendrohung der Rechten ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Nazidemo am Ende doch noch zu erlauben, zeigt einmal mehr: Wir müssen die Dinge selbst in die Hand nehmen. Das offene und aktive Blockieren als Akt des zivilen Ungehorsams bleibt notwendiges und richtiges Mittel, Nazidemos tatsächlich zu verhindern.
Wir danken Allen, die sich heute in Dortmund an den Blockaden beteiligt haben. Wir werden unseren Widerstand fortsetzen, heute in Dortmund, morgen anderswo.
Der Antikriegstag, der Widerstand gegen Faschismus, Sozialabbau und Krieg bleibt unser!
]]>Wir gehen davon aus, dass das jetzige Verbot vom Bundesverfassungegericht wieder aufgehoben wird und mobilisieren deshalb trotzdem weiter nach Dortmund und halten an unserem Blockadekonzept fest!
Das Konzert der Nazis am Freitag bleibt von dem Verbot unberührt
Kommt also Freitag ab 17.30 Uhr zum Hbf um gegen das Konzert der Neonazis zu demonstrieren und reist am Samstag mit den von uns empfohlenen Zugverbindungen nach Dortmund zu unseren Blockaden an!
]]>(Anreiseempfehlungen in alphabetischer Reihenfolge)
* Umsteigen in Hamm(Westf)
** Umsteigen in Düsseldorf Hbf
Zum 4. September 2010 mobilisieren Neonazis zu einem so genannten „nationalen Antikriegstag“ nach Dortmund. Dagegen sind verschiedene Antifa-Proteste geplant. In Berlin findet anlässlich der Mobilisierung eine Veranstaltung mit dem Historiker Kurt Pätzold statt, der den Zusammenhang von Faschismus, Militarismus und Krieg erläutern und über die historischen Erfahrungen beim antifaschistischen Kampf sprechen wird. Ein Vertreter der Antifaschistischen Linken Berlin über die Situation in Dortmund und die antifaschistische Mobilisierung.
25. August 2010: Veranstaltung mit Kurt Pätzold + ALB
19 Uhr | Ladengalerie der jungen welt (Torstr. 6, 10119 Berlin)
Organisiert von der Antifaschistischen Linken Berlin, Junge Welt, Antimilitaristischen und Antifaschistischen Aktionsbündnis
]]>Zudem findet ihr unter Material neben verschiedenen Bannern, unserem Flyer und unserem Plakat nun auch einen Jingle für die Mobilisierung.
]]>